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Über SILS

Die SILS in Kürze

Die SILS ist eine Organisation von Praktikern für Praktiker. Das Ziel der SILS ist es, allen in der Lawinenwarnung tätigen Personen eine Plattform für Informations- und Wissensaustausch zu bieten. Sie soll ein Bindeglied zwischen Forschung, Institutionen und Praxis sein. Sie bringt die Anliegen und Bedürfnisse der Praxis in die Forschung ein und trägt zur Entwicklung von effizienten und praxistauglichen Hilfsmitteln für die Lawinenwarnung bei.

Die Lawinenwarnung spielt heute eine immer wichtigere Rolle im Rahmen eines integralen Risiko-Managements. Ziel einer wirksamen Lawinenwarnung ist eine Gefahrensituation rechtzeitig zu erkennen, richtig einzustufen und die erforderlichen Sicherheitsmassnahmen rasch und angemessen festzulegen. Dieses Ziel kann nur auf der Basis von zuverlässigen Daten und gut ausgebildeten und erfahrenen Fachleuten durch eine koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht werden.

Unsere Leistungen

  • Aktivitäten für den organisatorischen Schutz von Menschen und Sachwerten vor Lawinen (Siedlungen, Verkehrswege und andere wichtige Anlagen) unterstützen und koordinieren
  • Mitglieder beim Errichten und Betreiben von lokalen und regionalen Lawinendiensten unterstützen
  • Tagungen und Workshops organisieren
  • Ergänzende Aus- und Weiterbildungskurse in Abstimmung mit anderen Kursangeboten an, besonders denjenigen des WSL-Institutes für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, anbieten
  • Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Praktikern fördern
  • Mit dem SLF (WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF), dem BAFU (Bundesamt für Umwelt), der FAN (Forstliche Arbeitsgruppe Naturgefahren) und weiteren Institutionen zusammenarbeiten
  • Praxishilfen erstellen wie zum Beispiel das Produkt "Arbeit im Lawinendienst: Organisation, Beurteilung lokale Lawinengefährdung und Dokumentation“, weitere Unterlagen finden Sie im Downloadbereich.

Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus Vertretern der Praxis, der Forschung und von wichtigen Institutionen zusammen:

  • Peder Caviezel, Präsident
  • Jon Andri Bisaz, Vizepräsident
  • Jürg Schweizer, Kassier
  • Reto Baumann, Beisitzer
  • Martina Sättele, Beisitzerin und Website

Die Geschichte der SILS

Mit dem Aufkommen der neuen Kommunikations- und Sensortechnologie zur automatischen Erfassung von Wetter- und Schneedaten begann auch die Geschichte der SILS. 1988 wurden sowohl im Kanton Graubünden (Projekt "Lavinox" in Disentis) als auch im Wallis die ersten automatischen Schneestationen aufgestellt. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der "Nationalen Arbeitgruppe Lavinox NAGL", die bei der PTT im Rahmen des Projektes "Kommunikationsgemeinden KMG" finanzielle Unterstützung fand.

Von 1990 bis 1992 beschäftigte sich die NAGL mit grundsätzlichen Strategiefragen, mit der Koordination der verschiedenen Interessen sowie mit der Entwicklung einer Software zur Vernetzung der immer zahlreicheren Schneestationen. Aufgrund der zunehmenden Komplexität des Projektes und des damit gesteigerten Mittelbedarfes musste die öffentliche Hand involviert werden, die jedoch eine Trägerorganisation mit verbindlicher Rechtsform und mit klarer Regelung der Mitsprachrechte verlangte. Deshalb wurde am 17. November 1992 der Verein SILS (Schweizerische Interessengemeinschaft Lawinenwarnsysteme) gegründet.

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